In Lausen arbeitet ein eingespieltes sechsköpfiges Team, das nach dem Prinzip des Bezugspersonensystem handelt. Dabei steht die individuelle Betreuung jedes Jugendlichen im Zentrum des Engagements. Eines der Hauptanliegen ist es, den Jugendlichen nach ihrer oft langen und anspruchsvollen Flucht einen sicheren Raum und einen Ort des Wohlbefindens zu bieten, an dem sie nicht nur Sicherheit finden, sondern sich auch vollständig entfalten können.
Ein grundlegendes Element dieser Vorgehensweise liegt in der aktiven Einbeziehung der Jugendlichen in nahezu allen Bereichen. Die Teilnahme wird dabei als essenziell für die persönliche Entwicklung betrachtet und schafft einen Raum, in dem ihre Stimmen nicht nur gehört, sondern auch ernst genommen werden. Die Förderung der Selbstständigkeit bildet den Kern der Bemühungen. Ziel ist es, die Jugendlichen bestmöglich auf ihrem Weg zur gesellschaftlichen Integration zu begleiten. Gefördert wird dies, indem gezielte Unterstützung geboten und an vielfältigen Aktivitäten teilnehmen wird.
Das Trainingswohnen fungiert als Zwischenschritt, um den Übergang zu einem selbstständigen Leben zu erleichtern. In diesem Kontext wird der Selbstständigkeit besondere Bedeutung beigemessen. Hier erfolgt eine noch gezieltere und detailliertere Förderung der Selbstständigkeit, um die Jugendlichen optimal auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.