Frenkendorf

Der Standort ist gut angebunden an Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und den öffentlichen Verkehr. Die ehemalige Einfamilienvilla bietet momentan Platz für acht Jugendliche zwischen 12 (13) und 18 (19) Jahren in vier Doppelzimmern. Die bestehende Infrastruktur fordert ein enges, respektvolles Miteinander mit viel Zusammenarbeit und Rücksichtnahme.

Eine familienähnliche Struktur ermöglicht das Erlernen aller persönlichen, sozialen und hauswirtschaftlichen Kompetenzen bis zum Austritt aus der Wohngruppe. Alle Jugendlichen besuchen täglich die Schule, zu Beginn mit dem klaren Schwerpunkt, sich die hiesige Sprache anzueignen, um je nach Alter in eine Regelklasse integriert zu werden oder eine passende Berufsausbildung zu wählen.

Die Jugendlichen kochen und waschen selbst. Sie organisieren sich in Gruppen oder bereiten die Mahlzeiten für einige Tage zu. Die Reinigungsarbeiten werden ebenfalls von ihnen abgedeckt. Unterstützt werden sie bei der Suche nach einer geeigneten sportlichen Betätigung. Sie besuchen Bibliotheken, Museen oder gehen an Anlässe. Ziel ist immer, sie altersgerecht zu fördern, unsere Kultur und Gegebenheiten kennen zu lernen und im Umgang damit, sicher und vertraut zu sein.

In allen Tätigkeiten werden sie von einer Wohnbereichsleitung, Sozialpädagog:innen und Migrationsfachpersonen begleitet. Individuelle Bedürfnisse und Ressourcen werden ernst genommen und entsprechend gestützt sowie gefördert. Ziel der Begleitung ist, die Jugendlichen alters- und erfahrungsgerecht in die Selbständigkeit zu geleiten und zu befähigen, als selbstbewusste, verantwortungsvolle Erwachsene den für sie richtigen Weg zu gehen.

Beatrice Schöni
  • Leitung WUMA Frenkendorf