Diese Dienstleistung erfolgt in der Regel nach dem Austritt aus einer beruflichen Massnahme des Fachbereiches Schulung oder nach einem sehbehindertentechnischen Assessment. Die zu begleitenden Personen werden beim Transfer und der Anwendung von kompensatorischen Arbeitstechniken an einem Ausbildungsplatz unterstützt. Ausbildungsverantwortliche werden über die individuelle Sehbeeinträchtigung, deren Auswirkungen auf die Arbeitsweise, über die eingesetzten Hilfsmittel und kompensatorischen Arbeitstechniken sowie über die invaliditätsbedingten (Unterstützungs-) Bedürfnisse informiert und beraten. Schulen werden bei der sehbehindertengerechten Unterrichts- und Prüfungsgestaltung, resp. bei der Definition von Nachteilsausgleichmassnahmen unterstützt.
Spezifikationen
- Begleitung durch einen spezialisierten Berufscoach, Miteinbezug von weiteren Fachpersonen
- Beratung bezüglich einer sehbehindertengerechten Unterrichts- und Prüfungsgestaltung
- Unterstützung beim situationsadäquaten Einsatz von sehbehindertenspezifischen Hilfsmitteln und Arbeitstechniken
- Organisation von barrierefreien Lehrmitteln bzw. des barrierefreien Zugangs zu Lernplattformen
- Regelmässige Reflektion des Ausbildungsverlaufes mit den beteiligten Personen
Durchführungsort
- Deutschschweiz
- Romandie. Die Dienstleistung wird vom CPHV, in Zusammenarbeit mit dem SRIHV angeboten.