Unser therapeutisches Arbeiten richtet sich individuell nach den Bedürfnissen unserer Klienten:innen und basiert vor allem auf den Prinzipien der Empathie, der Fürsorge und dem Verantwortungsgefühl. Mit grossem Engagement, Interesse, sowie Lernbereitschaft, begleiten wir die Klienten:innen durch eine emotionale und persönliche Entwicklung im Jugendalter und fördern ihre Selbstständigkeit. Neben unserer Erfahrung und unserer Rolle als Lernmodell, erleben wir unser Klientel als Experten:innen der eigenen Lebensgeschichte und legen deshalb grossen Wert auf Anteilnahme und transparente, direkte Kommunikation. Wir betrachten das ganzheitliche Menschenbild und erarbeiten ein bio-psychosoziales Konzept als Erklärung für die Entstehung und Manifestation der psychischen Beschwerden. Wir legen hohen Wert auf eine sorgfältige Fallkonzeption und versuchen, in Zusammenarbeit mit der Wohngruppe, durch die Biografie, die Bedürfnisse und der diagnostischen Erfassung, eine individualisierte Behandlungsplanung zu erstellen. Wir verfolgen das Ziel, den emotionalen Zustand der Jugendlichen so weit zu fördern, dass sich die individuelle Entwicklungsfähigkeit steigert und sozialpädagogische Interventionen und Handlungen wieder erfolgreicher greifen können.
Aufgrund der verschiedenen Aufträge und Schwierigkeiten der Jugendlichen arbeiten wir mit einer eklektischen Haltung mit dem Ziel, die Stärken und Ressourcen zu aktivieren und prozessorientiert eine positive Entwicklung zu erzielen. Neben klassischen verhaltenstherapeutischen Verfahren setzen wir gezielt weitere therapeutische Verfahren wie tiefenpsychologische Methoden, Achtsamkeit, Akzeptanz und Wertorientierung ein. Wir arbeiten systemisch-lösungsorientiert und betrachten die Klienten:innen und die Wechselwirkungen in deren sozialen System (Schule Wohngruppe, Familie, Freunde).
Spezifikationen
- Abklärung
- Krisenintervention
- Einzel-, Gruppen- und Familientherapie
- Deliktorientierte Tätertherapie für Jugendliche
- Gutachten
- Supervision